Angst & Chaos

ZockenRandomB'richtLeben

— 30-01-2007 —

Der Time Spiral Block und ich, wir sind zwei ganz ganz dicke Freunde. Während ich meinte den Ravnica-Block verstanden zu haben, weil er trotz seiner Vielfarbigkeit diese eben ums Edelste unterstützte (ich hörte Gerüchte, wo es bei Drafts dazu kam, dass der Spieler nicht nur das 8-Gildendeck manaproblemlos spielte, er hatte in seinen Karten gar noch genug Energie um seinen Glurak zu aktivieren, im Alleingang Onyxia zu besiegen, das Overload auf die gegnerische Injection Fairy Lily zu knechten und die Nebenkostennachforderung zu begleichen!!), jagt uns Wizards of the Coast mit dem Time Spiral Block durch sämtliche manaproblematische Kurven.

Ohne großartiges Manafixing, Beschleunigung, die an den Maskenblock erinnert (remember Ramos??), und dem Color-Pie aus der Weihnachtsbäckerei, sorgt Time Spiral und Planar Chaos in meiner Bauchgegend (die, die für den Limited-Teil des Spiels verantwortlich ist, kurz rechts neben dem Darmeingang) für mehr Verdruss denn Freude. Mit eben diesem Gefühl - ich nenne es “Mana-AngstTM” - ging es ins Prerelease nach Dortmund. Ich werde im Verlauf der einzelnen Spiele weitere Gedangen zu diesem Thema vom Lastkraftwagen holen, mich wohl aber meist nur beschweren, immerhin bin ich Magic-Spieler.

Aber mal nicht so schnell. Erst ein wenig Musik. Ich empfehle für die einzelnen Runden - sofern nicht anders angegeben - was fröhlich-funkiges, so in die Jamiroquai-Richtung (der hat gerade eine Art Best of rausgebracht). gerne auch Klassiker wie Fatboy Slims “Gangster Trippin’” oder Molokos “Sing it Back”, dann aber mitsingend, in der Endlosschleife und so laut, dass die Nachbarn sich darüber wundern, ob ihr plötzlich ein Sozialleben, oder gar weiblichen Besuch habt (wie locker hier mit den Vorurteilen gespielt wird, erschreckend). In den Fällen in denen ich eine Runde verlieren würde - ich will nicht zu viel verraten, aber es könnte passiert sein - wird das vorher angekündigt und ihr dürft aus dem Funk die Emo-Scheiben des selbstmordgefährdeten Halbbruders (der in Wirklichkeit adoptiert ist, wie dir deine Eltern immer wieder versichern; was du nicht weißt, sie sagen ihm dasselbe) machen.

Drei Absätze, noch niemanden gedissed, Zeit mal in die Materie einzutauchen (auch wenn der Text wesentlich weniger disslastig wird, als ich anfangs dachte; ich werde doch alt).

Es war der 27ste Januar im 27sten Jahr des Herrn, der diese Zeilen am Tag drauf morgens um 7 Uhr zu tippen beginnt, und am morgen zuvor stand derselbige am Essener Bahnhof, einen Orangen-Mango-Saft aus einem durchsichtigen Becher schlürfend, den Blick zur Erheiterung auf die Ein- und Aussteiger an der Taxischlange gerichtet, darauf wartend, dass der Christoph mit seinem großen Auto anrückt, um die Marion, den Marcus und mich mit nach Dortmund zu nehmen.

Es war ebenfalls die Zeit des zweiten Prerelease-Wochenendes, diese in der Regel eher unterfüllt, aber in der Magic-Hochburg des Dortmunder Auenlandes sollten sich nichtsdestotrotz 20 wackere Mannen und Frauen einfinden, um über deutsche Kartennamen zu lachen. Unter den illustren Gestalten waren neben unserer Vierergruppe so nahrhafte Namen wie der TrashT, der Wesimo, der sich selbst so sehr mag, dass es niemand anders zu tun hat und letztlich auch niemand macht, (fast schon ein “Prorelease”) und Auenland himself.

Einleitende Gespräche in gemütlicher Stammtischatmosphäre kreisten um die verschiedensten Themen. Vom Fußball über Tauschkarten, nach Planar Chaos ein Abstecher in TrashTs Yu-Gi-Oh!-”Karriere, bis hin zur Politik und Geschichte. Hier wollte mir zum Thema Holocaust nur einfallen, dass diese Zeitzeugen und Überlebenden von damals einfach nicht totzukriegen seien. Es wurde nur verhalten gelacht…

Da ich heute noch etwas vorhabe, spare ich mir das Pool abtippen und komme direkt auf das Deck zu sprechen, welches der Trash mir nach der Registrierung nicht ohne entsprechenden Kommentar zuschob:

Magier der Schattengilde
Fäulnisverheißer
Rathi-Fallensteller
Grubenhüter
Jagende Monstrosität
Magus der Schatzkammern
Moorschlange
Seuchenremasuri
Felsenburg-Aufpasser
Verräterischer Drang
Hoffnung zerstören
Von der Wiege ins Grab
2 Amulett der Mitternacht
Erstickender Ruß
Meucheln
Ranken des Zerfalls
Hirnmartern
Plötzlicher Tod
Entladung aus dem Zeitriss (”Ich entlade mal auf …” - Brüller)
Aufmischen / Hinfallen
Flammenbrunst
Foriysisches Totem
4 Gebirge
13 Sumpf

Auf den ersten Blick ein lecker Deck, aber so mächtig die Kreaturen am Ende der Manakurve so schmächtig das Bestiarium zu Beginn. Grün lockte zwar mit Call of the Herd und Verdant Embrace, sowie Phantom Wurm, doch die Eingangs erwähnte Mana-AngstTM, fast schon in einer Phobie ausartend, ließ mich das Deck zweifarbig halten.

Erst später (also gerade beim Tippen) bemerkte ich den Stachelgeißler in meinem Pool, der das Deck sicherlich um ein paar benötigte Prozentpunkte aufgewertet hätte. Nichtgespielte schwarze Karten hatte ich folgende: Dämonische Absprache, Hirnverschlinger, Zyklopenriese und Zeitliche Erpressung. Nicht wirkliche Maindeckkandidaten dabei, obwohl ich bei der Erpressung zögerte, bis mir die Engelein in Form von TrashT ins Gewissen säuselten.

Jetzt aber. => Runde 1

Mit Matthias erwischte ich das beliebte und bekannte 1st-Runden-Bye, auch wenn er nicht wirklich das Kiddie ist. Da es die erste Runde war, erlaubte ich mir so Sachen wie Ping mit dem Guildmage auf seinen 1/1er während seines Angriffs, damit er das Might of Old Krosa draufspielen konnte und ich vier fraß. Hallo wach. Doch nach dem 1/1er, der halt eine Runde später seinen Weg in die Grube fand, kam nicht mehr viel, so dass mein Plague Sliver (diese deutschen Namen werde ich nur bei den Planar Chaos Karten nutzen, sonst tippe ich mir nen Heißen und muss immer nachschauen, wie er denn überschlechtsetzt wurde und so) die Sache besiegelte. Zwischendurch erklärte ich ihm für die kommenden Runden wie die Arena auf seiner Seite funktioniert.

Spiel zwei, erster Auftritt der Mana-AngstTM von rechts. On the Draw, also er fing an, hielt ich die 2-Sumpf-Land und starb ein paar späte Runden später mit vier Ländern auf dem Tisch an seinen beiden ominösen Morphs. Nice one. Ich frage mich, ob ich statistisch falsch liege, wenn ich 17 Länder spiele, aber keins kommt. Als weiteren Fehler ließ ich mir seine Morphs nicht zeigen. Dies ein nicht zu unterschätzender Informationsgewinn, der auch auf benachbarte Tische angewandt zum Einsatz kommen sollte. So wusste ich im späteren Spiel gegen den Benjamin (siehe Runde 3) bereits welche Morphkreaturen mich erwarten würden und handelte entsprechend, verlor aber trotzdem (kurzer Emo-Tusch an dieser Stelle, danke).

Aber zurück zu Matthias. Im dritten Spiel war die Mana-AngstTM noch nicht vom Tisch hatte aber netterweise die Seiten gewechselt. Er zog Forest um Forest und bei dreien legte er die Boa, die mit Swampwalk und Regeneration für Aufregung sorgen sollte. Diese Schlange wäre zu gut gewesen, weswegen ich bereit war mehrere Karten zu opfern. nach end of Turn Von der Wiege ins Grab, was wohlweislich regeniert werden kann und wurde, war es in meinem Zug dann weder Rift Bolt noch Tendrils, sondern ein getopdecktes Amulett, welches den Bayoubewohner entsorgte. Danach folgten mehr Forests seinerseits und bei mir irgendwann mal eins der dickeren Dinger für den Sieg.

Das Deck performte wie ich es lautstark vorhergesehen hätte, wenn mich nur jemand aggressiv genug danach gefragt hätte. Die Kombination aus viel Removal und wenigen Kreaturen, so gut sie auch sind, kann nur dann effektiv sein, wenn die Reihenfolge stimmt. Man möchte erst den Tisch leer halten, bis die Länder sich entschließen an der Bibliotheksoberfläche zu erscheinen, um dann den dicken Mann auf den Tisch zu fotzen!! Da ist es weniger performant, wenn der dicke Mann keine Eier hat und sich für ein schwarzes Mana als Master Decoy versucht. Es ist auch nicht so berauschend mit den Karten from the top problemlos einen dritten Weltkrieg nicht nur vom Zaun brechen, sondern sogar gewinnen zu können, wenn alles was man möchte doch nur jemand ist, der die Fahne fängt (wenn ihr versteht, was ich meine). Nur will man dafür Kartenqualität opfern??

Mal schauen, was die Runde 2 so brachte.

Der Dirk und ich waren zu Beginn ein wenig überflutet und ich hielt beizeiten den Tisch mit random Removal rein. Irgendwann tauchte der Magus mit seinen Coffern (ihr habt es hier zuerst und hoffentlich zuletzt gelesen) auf, brachte ein schreckhaftes Monster mit und prügelte den Dirk zu Brei. Ergo, der Plan funktionierte.

Ich hielt mich im obligatorischen zweiten Spiel bedeckt, pingte uns beide mit dem Guildmage, ließ mich von dem Plague Sliver ein wenig mehr pingen und wartete mit dem “Von der Wiege ins Grab”-Zeugs wie er auf sein ausgesetztes Ephemeron. Wir warteten und warteten und dann spielte er etwas unfaires, nämlich einen Stupor auf mich und lucky as hell auf eben jenes Von der Wiege ins Grab und dies bei drei Handkarten. Ich entsorge die Illusion kurze Zeit später via Bolt & Amulett. Nebenher wurde mein Sliver in die blaue Snare gepackt und es wäre frickelig geworden, hätte er nicht schwarz gesplashed (nicht nur für Stupor), um somit meiner Sumpfschlange einen unhügeligen Weg vorbei an seinen Inseln und Wäldern zu ebenen.

Machen wir hier eine kurze Pause, damit der Leser die Genialität des letzten Halbsatzes verinnerlichen kann, bevor wir mit Runde 3 weitermachen.

Wie bereits verraten, wartete der Benjamin, wie ebenfalls verraten, verlor ich. Show me the Emo.

Eugen, the STD-Virus (oder nur kurz “Virus”), wie ich ihn seit Samstag nenne, wie ihn sicherlich noch mehr Leute nennen und, wie ihn alle nennen sollten, schaute sich das Spektakel an und er sollte Recht behalten, als er meinte, dass ich mich im zweiten Spiel recht unschön frisierte. Aber das war eh egal. Ich verlor halt. Im ersten Spiel sollte es das Gargadon sein, das plötzlich nicht mehr so ganz removed from the Game war und mir die benötigten sechs Lebenspunkten von den Rippen klopfte (diese bildhafte Sprache - zu gut) und im zweiten war es Genosse Mana-AngstTM die mir 12 (ergo knapp an die numerischen Schreibheitsgrenze reichend) und ihm satte drei oder vier Länder bescherte. Ich kriegte zwar einen Magus auf den Tisch, doch der blockte ungewollt einen Goblin-Token, der sich dank IbHalfheart in eine Granate verwandelte und den Magus von den Beinen schleuderte. Es hätte mich stutzig machen sollen, dass er die Legende vor seiner Kampfphase auf den Tisch brachte, statt danach, wie man es im Allgemeinen tut. Die Länderflut musste mir das Gehirn unter Wasser gesetzt haben (also noch mehr als sonst).

Back to the mofo Funk in Runde 4, doch zuvor ein paar Zeitmarken auf die Parkuhr gelegt, um das Auto vom Verschwinden abzuhalten…

Bakir spielte Old-School (also vorletzte Woche) Time Spiral Limited mit Herd Gnarr und Empty the Warrens Action. Da ging mir der Arsch von 20 auf 14 auf 8 (alles durch das Gnarr), bevor mir das Aufmischen / Hinfallen den Wrath Damnation machte und der Overseer aufs leere Board kotzte. Mehr passierte nicht.

Es sollte selbst im zweiten Spiel nicht wirklich viel mehr passieren. Wäre da nicht die Mana-AngstTM. So gewann ich zwar, aber nur mit vier Ländern (je zwei Sümpfe / Gebirge) auf dem Tisch und dem Friedhof voller Removal. Er spielte an einer Stelle etwas unsauber, als er, nachdem er in den “Declare Attackers”-Step geht und quasi noch bevor er Angreifer deklariert ein Strength in Numbers auf seinen Herd Gnarr (daneben lag noch Grey Ogre-artiges) zaubert, dann noch ein Empty the Warrens spielen will. Ich zweifelte an einem weiteren Sieg, als mir aufging, dass das EtW eine Hexerei ist. Auch im Deutschen noch. 12 Points für die Übersetzer. Dies erklärte ich dem guten Mann gegenüber, ließ mir noch mal kurz bestätigen, dass er tatsächlich in seinem Angriffsegment war und schluckte vier statt zwölf Schadenspunkte. Ist auch gesünder. Später kamen zwar Goblins, aber da war der Gnarr bereits plötzlich verstorben und ich hatte sowohl einen aktiven Guildmage, als auch einen Fallensteller, die gemeinsam auf den Plague Sliver warteten, damit ich von der Defensive in die Offensive beschleunigen konnte.

Vor der letzten Runde, wie auch zwischen den Runden zuvor, herschte gelockerte Atmosphäre, als hätte sich jeder seine eigene Masseurin mitgebracht, oder mal an TrashTs Fackel der Freude entzündet. Man besprach Themen wie den Erfinder des Telefons (Bell oder Edison, oder gar doch ein Italiener??) und den Erfinder der Glühlampe (hier wieder Edison, laut einem aktuellen Bericht aus der Zeit wohl aber der Deutsche Heinrich Göbel, wobei es entsprechende Zweifel gibt, dass das mit der Kölnisch Wasser-Flasche so stimmt). Hier kurz der Link zu Wikipedia, damit ihr euren Durst stillen könnt. Intern fragte ich mich, ob Penner leere Pfandflaschen akzeptieren würden und wieso der Unterschied zwischen 1,21 und der Quadratwurzel aus der Zahl nur 0,11 beträgt und ein Zehntel der Zahl ist, statt ein Elftel zu sein…

Die Standings weckten mich aus meinen Überlegungen.

Meine Wenigkeit stand mit seinen neun Punkten und einem brauchbaren Opponent-Score auf der Bronzetreppe und durfte, den Pairings darüber zu entnehmen, in der letzten Runde gegen der einzig ungeschlagenen Mann mit 12 Punkten ran. Das roch förmlich nach einem ID, da es niemanden mit zehn Punkten gab. Entsprechend grübelnd ging es in die Runde 5 (ach ja, holt euch was emo-artiges mit leichter Euphorie in der Mitte und einem ungewissen Schluß aus dem CD-Regal).

Hier wartete der Bernd. Ich fragte ihn, ob er tatsächlich so heiße, meinte, wie könnte man nur, und dachte mir “Nachmacher”. Beim Vorgeplänkel listete ich kurz die Vorteile eines Draws auf, erinnerte mich aber im letzten Sekundenbruchteil (ergo konnte er nicht drauf reagieren und das Angebot annehmen) an die weisen Worte des Frisörs, der da sprach:

Du Bauer!!?!?!?!!

und

Bei FNMs und Prereleases wird nicht gedrawed!!

Wo er recht hat, hat er recht und so ging es los. Doktor Benjamin neben uns attestierte, dass Bernds Deck zu gut, ja eben krank sei, meinte aber leider nicht meins.

Die kurze Variante ging so: Ich sah drei Mountains auf der Starthand, aber keinem roten Spruch in Sicht, hielt selbstbewusst und ließ mich von ihm gemütlich in kleineren Schritten von seinen grünen und weißen Kreaturen in die unteren Regionen des Bewusstseins attackieren. Klar zog ich Sümpfe und selbst eine Kreatur, wie mir meine Aufzeichnungen zeigen, aber nach einem Sprung von 15 auf zehn (sicherlich der Pseudo-Counter, ergo mehr als ein Sumpf) kam nichts mehr, während es auf der anderen Seite weiter bergab ging.

Nicht viel länger das zweite Spiel, wobei eigentlich schon. Hier fickte die Mana-AngstTM ihn in die Kniekehlen, weil er nach Mulligan on the play die Ein-Land-Hand hielt und nach einem ausgesetzten Schatten von Trokair (der immer erste Runde kam, sei es im Spiel davor, oder im Spiel danach) nicht mehr viel machte. Der Schatten wurde entsorgt und gemeinsam warteten wir. Ich auf eine Win-Option und er auf Länder. Die Statistik war hier auf meiner Seite, so dass er zwar bis auf drei Länder schaffte, aber mit dem Scryb Ranger einen Wald auf die Hand nahm, um, diesen mit zwei anderen Karten in mein 1st Turn ebenfalls ausgesetztes Hirnmartern abzuwerfen. Damit schnitt er sich von seiner einzigen grünen Manaquelle ab und bis zu seinem letzten Lebenspunkt sollte nicht ein anderer folgen. Lächerlichst. Und das bei 16 Ländern im Deck.

Bleibt das dritte und letzte Spiel des Tages. Ich war screwed. Wie hätte es anders sein können. Aber ich ließ mir Zeit mit dem Sterben, topdeckte zwischendurch mit Ansage (hier wurde ich fast gläubig) ein Sudden Death und hielt seine Kreaturen mit einem Fallensteller, einem Magus of the Coffers und einem Foriysian Totem auf Distanz. Mein Fäulnisverheißer pingte ihn fröhlich weiter trotz Temporal Isolation, das eben kein Arrest ist, wie er dachte (der Verheißer verhiess mir übrigens den Fallensteller) und ich brachte ihn bis auf 13 mit dem Knaben, bevor meine Removal-Versorgung vollends zusammenbrach und ich auf fünf Ländern im gefühlten dreißigsten Zug selbiges tat.

The Ende

Abspann

Mehr Abspann

Dankesreden

Kurze Grüße an die Leser, hier gesondert und nachfolgend den Mitfahrern im Auto:

Huhu & Danke Chrissi

Servus Marcus

Hast du Tauschkarten Marion??

Abspann

This Blogeintrag was filmed using too much Kekse, diese aber Dolby Digital.

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  • “Der Mensch ist … war immer der Beginn des Fehlurteils. Es muss heißen: Der Mensch ist auch … zum Beispiel eine von Glück berstende Lerche; zum Beispiel ein bedrängtes Wesen, das sich in den Frieden flüchten will.”
    Ludwig Marcuse

    Das Leben ist eben hart und ungerecht,
    würde einfach 20 ländliche Manaquellen spielen und dann jedoch jede der fünf Farben, wobei nur Karten mit Kosten von umgerechneten ein Land, somit hast du, bei gerechter Verteilung folgende mathematische Chance.
    7 Karten, davon 3,5 Länder und 3,5 Zeug, bei 5 verschiedenen möglichen Ländlichkeiten .. ist die Wahre Scheinlichkeit bei 3,5 von 5 mal 3,5 .. sagen wir 245%
    Was will man da mehr?

    timri, discarder of his brain - legendary creature
    30. January, 2007 | 19:35
  • Ich habe gelacht und für Dich geweint. Zwischendurch grün vor Neid ob der grandiosen Satzkonstrukte. Dann wieder in tiefe Gedanken versunken auf der Suche nach der Bedeutung eines von Dir so gnädig dahingeworfenen Satzfetzens.
    Bleibt mir zu konstatieren, das es mir wie berichtet ähnlich ergangen ist (weniger Mana Angst, dafür mehr Luck beim Gegner), und das wir es nächstes Mal halt wieder besser machen müssen, also Performancemässig, nicht unbedingt, zumindest von Deiner Seite, was die Schreibe angeht.
    Sehr erfrischt, Teardrop.

    30. January, 2007 | 20:00
  • Hab 18 Ländergespielt und hatte meistens zuviele. Was soll man machen so ist das Leben. Schön zu lesen andere auch Probleme haben und sich trotzdem die Mühe machen darüber zu schreiben.
    (Meine natürlich Probleme mit Mana, nicht Probleme von Leuten denen man Selbstmordtableten verkaufen kann)

    Dromar
    31. January, 2007 | 01:27
  • sehr nett geschrieben. natürlich wirklich frech, wenn ein gegner von dir einfach bernd heißt. ihr habt hoffentlich ausdiskutiert wer zuerst geboren wurde und somit das namensrecht besitzt.

    chism
    31. January, 2007 | 09:51
  • Das mit der Mana-AnXXt war bei mir genau anders herum: In Ravnica konnte ich mit noch so viel Spoilermaterial nie einen Blumentopf gewinnen, weil mein Deck aufgrund von 4farbigkeit in 50% der Fälle Runde 5 an den eigenen Ansprüchen kollabierte. Dafür laufen meine TS-Konstrukte nahezu konstant siegessicher, weil mich keine Einzelspoiler zwingen, sechs verschiedene Farben spielen zu müssen.

    Das ‘Hoffnung zerstören’ gehört übrigens nicht in ein Limited-Deck. :>

    31. January, 2007 | 10:52
  • “Hier wollte mir zum Thema Holocaust nur einfallen, dass diese Zeitzeugen und Überlebenden von damals einfach nicht totzukriegen seien. Es wurde nur verhalten gelacht…”

    ICH habe mich totgelacht……

    Ach ja, seid wann macht IRGENDEINER was ich sage?????

    31. January, 2007 | 11:13
  • Ich doch ständig. Weiß selbst nicht warum…

    31. January, 2007 | 15:30
  • Laß das lieber sein … Du merkst ja wo das hinführt … Ich sag nur EMO

    ite
    31. January, 2007 | 23:03
  • du keepst in etwa die gleichen hände wie ich! ^_^
    aber ein paar sachen sind mir aufgefallen;
    1. der counter is halt mal total mies
    2. das mit dem morph-anschauen ist wirklich wichtig
    3. das mit dem ib halfheart ist schon “heart” [HArT]
    lesen > Skill
    ansonsten klingts ganz witzig, bis auf das, dass dein “endgegner” nicht so der pro zu sein scheint, wenn er quasi absichtlich seine einzige grüne quelle discardet.
    fazit das draw wäre vl doch besser gewesen…
    btw wieso hattet ihr nur 4 runden, bei euch scheinen die leute nicht so begeisterte prerelease spieler zu sein (bei uns gabs 6 runden; 5-1 *angeb*)
    mfg weener

    31. January, 2007 | 23:34
  • das war die 2te woche ,da kommt keine sau,in nürnberg warens auch nur 13 leute
    und etz brauch ich mal etwas ruhe um ne “weener” statue zu errichten,der hat schließlich das kaumglaubliche 5:1 zusammengegamed.

    mufl0n
    31. January, 2007 | 23:47
  • Es waren auch 5 Runden. Vielleicht solltet ihr mal richtig lesen, was EB so schreibt. ;-)

    auenland
    1. February, 2007 | 00:29
  • “Vielleicht solltet ihr mal richtig lesen, was EB so schreibt.” <- das würde interessant werden…

    1. February, 2007 | 07:00
  • “Vielleicht solltet ihr mal richtig lesen, was EB so schreibt.”

    Also DAS wäre ja zu einfach. ts ts, ablesen kann ja jeder…

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    Über X Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen oder schreiben
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    Ähm, was hab ich da gerade geschrieben?
    Na ja auch egal, aber noch ein Ratschlag am Rande für meine rauchenden Freunde:

    Schon gewusst?
    Rauchen VERKÜRZT ihre Zigarette! :-O

    BämBämBäm
    1. February, 2007 | 10:52
  • Ich wurde ebenfalls Opfer der Mana-Angst. Ich habe zweifarbig r/w gespielt und von den ca. 10 Spielen in vier Runden habe ich 3 wegen colorscrew verloren und 2 wegen colorscrew meiner Gegner gewonnen. Die waren aber fast ausnahmslos dreifarbig unterwegs. (Die Decks, nicht die Gegner an sich, Ihr wisst schon).

    Dirk
    1. February, 2007 | 11:33
  • ich sags ja schon immer; lesen > skill,
    tja dafür haben wir ANALphabeten mehr skill. ;P
    achja, schick mir n foto von der statue wenn sie fertig ist! ^_^
    btw. hätte es ein 6-0 sein müssen… aber was solls, das hol ich mir dann bei etwas wichtigerem, wie nem ptq oder so.
    mfg weener

    1. February, 2007 | 13:04
  • “das hol ich mir dann bei etwas wichtigerem, wie nem ptq oder so.” <- davon hätte ich dann gerne ein Foto ;-)

    1. February, 2007 | 17:12
  • Thema über deutsche Kartennamen, wir haben uns furchtbar darüber aufgeregt, das mein “Simian Spirit Guide” nunmal nicht “Geist einer(s) simianischen Mentor(in)” heisst, sondern “Affen Geisterhelfer” - Und sowas nennen die Übersetzer Nostalgie? PAH! ;)

    1. February, 2007 | 20:33

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