Happy Weekend
— 11-05-2006 —
Wochenenden fangen für den geneigten Arbeitnehmer am Freitag Nachmittag an, wenn die innere Uhr einem erzählt, dass man an diesem Tag den Stift zur Seite legen und Feierabend machen sollte.
Das hab ich freitags immer so um 16 Uhr, weil dann beginnt das große Zittern, ob auch ja genug Leute für das wöchentliche FNM-Angebot mit yours truly als Judge (meist auch Gegner, aber pssst) im CD-Shop auftauchen. Am letzten Freitag war das bei weitem nicht der Fall und noch nicht mal Julian hat sich die Mühe gemacht in den Shop zu kommen. Also hieß es zwei Stunden warten, Feierabend machen und mit Jenny ins Kino.
Im Oberhausener Lichtburg standen über das Wochenende (und die Tage davor, bzw. darüber hinaus) die Kurzfilmtage ins Haus und wir gaben uns bei gefühlten 50 Grad im prallgefüllten ungekühlten Saale sieben halbwegs erlesene Kurzfilme, zu denen ich mehr erzählen könnte, aber ich merke bereits, wie ihr ein Zucken in der Hand verspürt, mit der ihr die Maus steuert. Also spulen wir vor, überspringen den abendlichen Besuch des “täglich” und befinden uns plötzlich im Altenberg, wo auf recht spontane Art und Weise ein Treffen mit Petra und mir stattfand. Dort traf ich auch den Krein, seines Zeichens Ex-Magicspieler aus den Jahren um die 1999 rum, der meinte auf Magicuniverse gelesen zu haben, dass ich es endlich auf die Pro Tour (ausgerechnet die in Hawaii) geschafft hätte!!
Ich zwang mich dazu mein Bier nicht zu sehr zu verschütten, erzählte ihm ein wenig aus Hawaii, dass ich nur mittelmäßig gespielt habe und wünschte ihm noch einen netten Abend.
Jetzt überspringen wir geschichtstechnisch den fast kompletten Samstag (ist nicht wirklich viel passiert, zweimal geduscht, ein Yu-Gi-Oh!-Turnier gejudged, gegessen, angenehmen Stuhlgang gehabt; das übliche halt) um uns auf ebenso spontane Art und Weise via ICQ mit der Steffi für eine Nacht im Hundertmeister zu verabreden.
Man feierte das 1-jährige Jubiläum der Elektrokassette (checkt die Playlists und ihr wisst, dass ihr da hin wollt, zumal die Location überschaubar gemütlich ist und die Leute smooth as butterflies; das gilt für die normale Kassettenmusik, wie eben für die Elektrokassette) und könnte sagen, ich hab dem Jubiläum alle Ehre erwiesen.
Was viele vielleicht nicht wissen, aber ich bin eine Tanzmaschine. Gerade in jüngeren Jahren war ich als Tanzgott bekannt und daran hat sich nicht viel geändert. So kam es, dass ich tanzte und da war diese Frau (jetzt nicht die Steffi, die auch ihre Qualitäten hat, aber eben nicht so wie diese Frau). Es war die Art von Frau, die mit einer Tasse eines dampfend heißen Kakaos an einem kalten Winterabend vergleichbar ist. Man weiß, dass man sich die Zunge verbrennen wird, kommt aber nicht darum, es wenigstens mal zu versuchen. Ich habe es versucht und mich derart verbrannt, dass ich jetzt Blasen auf der Zunge habe.
Hätte die Frau mich auf der Bühne vergewaltigt, so hätte ich das gesamte Publikum dafür bezahlt, dass dieses wenigstens drei Zugaben und ein Zusatzkonzert fordert.
Meine plumpen Versuche der Anmache (ich war nie so wirklich in diesem Business und bin jetzt zu lange raus; zumal ich die heimische Pornosammlung nicht als einzige Quelle der Inspiration nutzen wollte; das kam mir irgendwie unpassend vor) prallten an ihr ab, wie ein gut gespielter Squashball, auch wenn ich selbst durch meinen Alkoholschleier hindurch Interesse vermutete.
So blieb es bei einem Tanz den sie mir gewährte, als der DJ auf die geniale Idee kam, den Dancefloor mit rythmischem Drum’n Bass zu fluten und wir uns in einer Art Tanztrance über die Bühne bewegten, als bildeten wir ein elektronisches Tanzballett mit uns beiden als Hauptdarsteller. Es war einzigartig und scheinbar so gut, dass mir jemand zum Abschluß anerkennend auf die Schulter klopfte.
Es war als hätte ich den Sheriff und den Deputy erschossen.
Gegen 5 Uhr war ich at home und bereit mich der Aufgabe des kommenden Tages zu stellen, die da hieß Dülmen zu gewinnen. Mit immerhin zwei Stunden Schlaf und einem Deck der Extraklasse kam ich mir bestens ausgerüstet vor. (das ist die Stelle zu der ihr hättet vorscrollen müssen, um den unstilvollen Versuchen, mein Leben wenigstens im Internet brauchbar und aktiv zu gestalten, zu entgehen).
So habe ich das Wochenende bereits mit knapp einer handvoll Frauen verbracht, um zum Abschluß den Sonntag mit der größten Bitch, die sich bisher in mein Leben geschlichen ist, zu verbringen: MTG.
Die Deck-Idee für Dülmen holte ich mir bereits eine Woche vorher, am Mayday-Wochenende, als der Marco_R mich zu einem 2xPrizes-Premier Event auf MTGO verführte und ich mit dem folgenden Haufen 3-2-drop ging, um ein paar Leute in den Selbstmord zu schicken. So zockte ich dort folgenden Haufen:
1 Blood Moon
1 Boros Guildmage
1 Flames of the Blood Hand
2 Frenzied Goblin
2 Frostling
4 Galvanic Arc
1 Genju of the Spires
1 Gruul Guildmage
1 Gruul Turf
3 Hearth Kami
1 Hunted Dragon
1 Jiwari, the Earth Aflame
3 Lava Spike
21 Mountain
2 Pyromatics
1 Scorched Rusalka
1 Sell-Sword Brute
1 Shinka, the Bloodsoaked Keep
1 Sowing Salt
4 Stone Rain
4 Yamabushi’s Flame
3 Zo-Zu the Punisher
Sideboard
1 Akki Blizzard-Herder
3 Goblin Spelunkers
2 Mountain
1 Pain Kami
1 Pyromatics
4 Seismic Spike
3 Spiraling Embers
Naja, mein virtueller Kartenpool ist alles andere als erfüllend, aber ich war mit dem Ergebnis doch zufrieden. Auch meine Teilnahme an dem Turnier hatte seine guten Seiten, so kam ich nämlich in den Genuß des folgenden Decks, bei dem es galt eigenhändig Lücken zu füllen, weil die MTGO-Replays einem leider nicht alles zeigen.
G-String
4 Birds of Paradise
4 Llanowar Elves
4 Silhana Ledgewalker
8 Zodiac Monkey
4 Dryad Sophisticate
3 Viridian Shaman
4 Giant Growth
3 Might of Oaks
4 Blanchwood Armor
4 Moldervine Cloak
22 Forest
SB:
4 Wear Away
1 Naturalize
4 Gather Courage
3 Kodama of the North Tree
3 Choke
Die illegale Anzahl an Monkeys erklärt sich dadurch, dass ich natürlich weder groß 3rd Kingdom, noch 9th Edition Karten habe, weswegen ich mir welche mitbringen ließ und mir vor Ort noch welche besorgte. Wenn also jemand ein Playset in Iserlohn braucht…
Das Deck ist as easy as nur irgendwie machbar, der Herr Henke wird da am Freitag noch ein paar Worte zu verlieren, die ich in den folgenden Report gestreut habe, also spart euch das lesen dort und geht nach der Lektüre hier lieber raus in die Sonne; spielen, schaukeln, Eis essen und so.
Zeit für ein wenig mehr Action, Zeit für den Turnierreport:
Im Zug wird noch an Mos UR Tron geschraubt, ich überrede ihn halbwegs zu Miren, the Moaning Well, er benutzt sie als 61ste Karte und alle sind glücklich. Neben dem Mo und dem Rest vom Essener Schützenfest, sind auch der Dietsch mit dem Knörr und dem Alex am Start, der Marcus reitet die Sea Monkeys durch seinen Sea Stompy und, dass Herr Henke nicht umhin kann, an seinem Ligarating zu feilen, dürfte offensichtlich sein.
In Runde 1 treffe ich den Essener Stadtbruder, der Cihan. Unausgeschlafen wie ich, aber dafür weniger gut vorbereitet, weil sein Deck in der ersten Runde gegen einen Monkey und Doppel-Aura nicht so viel macht. Natürlich hätte er in seinem BGW Glare Putre- und Mortify haben können, hatte er aber nicht. Im zweiten Spiel machte sich zum ersten und einzigen Mal an diesem Tag der Schlafmangel bemerkbar, als ich alles auf den Tisch klotze und somit mit offenen Armen (und noch weniger Handkarten) in den Wrath laufe.
Das dritte Spiel will ich gleich zu Anfang nutzen, um zu erklären wie idiotisch dieses Deck doch ist. Ich machte 1st Turn Bird und fragte mich, wie ich die drei Mana in Zug 2 am effektivsten nutzen sollte. Mit ganzen drei 3-drops (die man seltenst Turn 2 legen will) und keinem wirklich gelungenem Ziel für die acht Auren (die gegen sein Spotremoval nicht lange verzaubert davon wären) kam ich öfter in die Situation mich genau das zu fragen. Meist wählte ich Elf über Bird, um wenigstens für 1 kloppen zu können, während ich einen 2-drop nachlegte.
Der einzige Vorteil den ich erkennen konnte, ist das Spielen von 22 Ländern. Ohne die 8-Mann-Mana-Armee wären sonst die ganzen 1-Land-Hände zu Mulligans mutiert. So wurden die fleißig durchgezockt.
Gegen Cihan entschied ich mich den dummen Plan zu versuchen und darauf zu hoffen, dass er kein Spotremoval hat, als ich auch die zweite Aura auf den 1st Turn Bird knallte. Er hatte es erst als er auf 7 ging. Doch da legte ich zwei Dryaden nach und wartete in seinem Zug auf mein Ende oder meinen Sieg. Da er nur Yosei nachlegte (ohne Sac-Outlet) konnte ich eine Cloak dredgen und ihm erklären, wie ich jetzt gewinnen würde.
Der Raphael in Runde zwei - ich legte zwischenzeitlich mit dem Mo eine kleine Verschnaufpause ein und gemeinsam beteten wir das “Fackel unser” - gab mir gleich zu Anfang zu verstehen, dass er gerne mulligant. Er hatte schon zwei Stück an diesem Tag hinter sich und in unseren beiden Spielen sollten wir die Hand voll machen (also die Hand, die mitzählt, wie oft er schon gemulligant hat, nicht die seinige beim Spiel; ach ihr wisst schon…). Er begann wie gesagt mit zwei Mulligans und ich mit Elf, Dryade, Might of Oaks, Might of Oaks und schon durfte er wieder mischen. Ich wusste nicht so recht, was er spielte, hatte aber nur Länder aus den Farbregionen G und W gesehen und boardete entsprechend die Wear Away rein und die Growths raus, um gegen Glare und Jitten gewappnet zu sein. Ich glaubte auch eine Nadel blitzen gesehen zu haben, als er zum 53sten Male mischte.
Ich hatte die interessante ein Land, zwei Bird, drei Dryaden Hand, mit einer Cloak als Beisitzer und prügelte ihn so gemächlich auf 11, ein Fetters auf die gecloakte Dryade wurde biologisch abgebaut und das kloppen konnte weiter gehen. Er war diesmal nicht ganz so untätig und zeigte mir Watchwolf und Jitte, mit einem Counter (einer wurde entfernt um eine nicht näher benannte Dryade zu entsorgen. Als geübter Fachmann, holte ich einfach die Eichhörnchen aus dem Keller und kloppte den Mops zu Brei. +7/+7 ist einfach zu gut.
Kommen wir - nach einer weiteren Verschnaufpause, weil der Mo vor der ersten Runde nicht nur Decks gebaut hatte - zum Eugenius. Er erinnert mich immer an eine Geschlechtskrankheit, weil er genauso störend ist und man sie schlecht wegbekommt (hab ich gehört), aber am Spieltisch kann er schon einiges, wenn es gegen mich auch mehr Aufregen war, was so als Tätigkeit bei ihm rüberkam.
Sein Gruul-Deck offenbarte ihm die riskante Hand mit Doppelmountain, aber ohne Forest, was die beiden Kird Apes nur halb so imposant machte. Mein Affe hingegen hatte mächtige Arme und einen noch imposanteren Body, der ihn in drei Angriffen locker runterkloppte.
Gegen Gruul empfiehlt es sich die Gather Courage reinzuboarden und die Shamane und einen Blanchwood Armor rauszuboarden. Sollte der gute Gruul-Magier auf die Idee kommen, mit Feuermassen zu spielen, verbrennen die grünen Jungs wenigstens nicht so leicht. Auch im Hand-to-Hand-Combat kann ein wenig Mut nicht verkehrt sein.
Das zweite Spiel wird nett knapp, aber wieder war der einzige Forest auf seiner Seite ein Karplusanischer, ohne seine Kird Apes aus dem Mons Goblin Raiders Status rauszuholen. Eine Silhana Ledgewalkerin im damage race gegen unpowered Kird Ape, Burning-Tree Shaman und einer dritten Figur gewinnt übrigens, wenn man Cloak und Might hat. Da macht selbst ein kurzzeitiges Naturalize auf die Cloak nicht viel.
Runde vier gegen den Alex mit Heartbeat. Hearbeat ist so eine Sache. Ich habe beim Goldfischen am Samstag Nachmittag herausgefunden, dass Turn 5 - 6 Kills möglich sind und ich somit schnell genug für Heartbeat wäre. Auch dank meiner geheimen Secret-Tech - Choke - dürfte den Heartbeat-Spielern das Transmuten im Hals stecken bleiben. In der Praxis machte ich Bird, Shaman, Cloak und gewinne nach Mulligan seinerseits ins Turn fünf oder so.
Beim Boarden überlege ich mir noch, nicht so viele Wear Aways reinzupacken, die zwar einzig drin sind, weil sie unter dem Heartbeat auch mal gespliced über den Stack wandern können, aber ich schätzte den Alex schon als besseren Spieler ein und die wissen, wie man um so Kinderkarten drumrumzockt. Also Shaman und zwei Giant Growth raus und drei Choke, ein Wear Away und einen Naturalize rein. Wieso nicht zwei Wear Away fragt ihr?? Damit es imposanter ist, wenn man den einen Naturalize zieht, um ihn unter nem Choke zu zwingen, nochmal sein Top zu aktivieren, oder es ungesehen auf die Bib zu legen.
Choke sei dank gewann ich das zweite Spiel also. Doch Choke sei dank, sollte ich das nächste Spiel verlieren, denn wie Alex in der Pause aufging, ist Choke gar nicht in der 9ten Edition und das, obwohl ich mir dessen so sicher war, habe ich doch Zuhause ein weißrandiges Choke rumliegen und da ich kaum 8th Edition Karten habe, brauchte mein Gedankenzentrum nicht groß Überzeugungsarbeit zu leisten, um mich ungesehen davon zu überreden, die Chokes ins Board zu packen. Nach der Erkenntnis laufen wir zum Judge, ich gestehe alles und bekomme eben das Game Loss, was mich jetzt ohne Geheimwaffe gegen Heartbeat lässt und den Pascal in Runde 5 dazu bringt, mein Game Loss-Gestottere erstmal vom Judge bestätigen zu lassen.
Der Martin kann das bestätigen, schaut mir die nächsten beiden Spiele über die Karten, weil er das Deck ebenfalls gerne gezockt hätte und darf mitansehen, wie ich den Pascal und seine schwarz weißen Truppen ungespitzt in den Boden ramme. Selbst von seinem Mortify lasse ich mich nicht aufhalten und ich schaffe den 2-1 Sieg ohne mehr als zwei Leben zu verlieren und das nicht nur auf dem Rücken der Ledgewalkerin.
Gegen B/W empfehle ich ebenfalls Gather Courage zu boarden, weil so ein Orzhov Pontiff einem sonst den unverzauberten Teppich unter den Füßen saubersaugt. Fakt ist es, dass das Deck gegen einen Ledgewalker mit Aura kaum was macht. Wenn der Gegner anfängt seine Mortifies (ist echt die Mehrzahl davon) auf die Auren zu verpulvern, sollte der Win greifbar sein.
Apropos “harte Fakten”. Fakt ist, das Deck macht in vielen Fällen der Spiele in Zug drei den ersten Wumms. Dann aber mit Karacho, oder zumindest ungeblockt, weil bei so vielen Non-Basics (und die, die keine Non-Basics zocken, zocken eben Wälder) fällt es nicht schwer eben nicht geblockt zu werden. Das mag etwas ungewöhnlich sein, für ein so aggressives Deck (Decks, die “Target creature gets +7/+7 ueot”-Spells spielen, kann man beruhigt als aggressiv bezeichnen), aber letztlich funktioniert es. Klar hat man auch mal die fünf Forest, zwei Birds Hand, oder Pumpspells für den lethal Damage bis zum Abwinken aber kein lebendiges Ziel in Sicht. Aber schlechte Draws gehören zum Spiel. Solange das Deck nur brav mehr gute Draws präsentiert (und das tut es), ist alles im Lot.
Es ist eigentlich schade, dass ich das Deck erst so spät für mich entdeckt habe. Ich denke halt, dass mit Dissension zum einen die Flieger überhand nehmen werden (mir graust’s ein wenig vor U/W, oder U/G/R-Aggro) und ich zum anderen einfach Reanimator zocken werde, so dass das Deck in der Form keine Relevanz mehr hat. Ich hoffe, ich irre mich.
In der Zwischenzeit hat mich der Jan Wolff übelst mit seinem Heartbeat abgezogen (ich hatte ja auch keine Sideboardkarten mehr gegen ihn, auch wenn ich versucht war die Chokes zu boarden). Ich war in beiden Spielen einen Turn zu langsam und das im ersten Spiel trotz Lifestandings von 20 - 16 - 5 auf seiner Seite. Ich glaube er blockte danach mit einer beschworenen Drifts of Phantasms!!
Derart runtergebuttert verlangte es mich erstmal nach einer Fackel der Freude. Zusammen mit dem Mo spielten wir Vorbild für die Jugendlichen im Hinterhof und beobachteten den heimischen Taubenzüchterverein beim Taubenzüchten und den Olli bei obskuren Tausch- und Kaufgeschäften (eventuell auch umgekehrt, hier habe ich erste schlafentzugsbedingte Lücken).
Eine Runde noch und ich kam meinem Bett, nachdem ich mehr und mehr Sehnsucht bekam, immer näher. Als letzter dran glauben durfte der Dietsch. Er stand mit seinem Gruul-Haufen ebenfalls 5-1 und es ging um Ehre und Booster und so.
Ich ließ ihn das erste Spiel gewinnen, damit er zum einem nicht auf die Idee kam, mich wegen eines Pricesplits zu belästigen und, weil ich zum anderen Wälder und Birds zog, wie nix. Wenn ich wenigstens eine Blanchwood Armor gehabt hätte, wäre ihm der Arsch auf Grundeis gegangen. Dafür präsentierte ich ihn im zweiten Spiel den guten Draw und im dritten Spiel ging es erst so richtig ab.
Sein Kird Ape und sein BT Shaman laufen jeweils in eins meiner geboardeten Gather Courage und ein drittes Tier in eine Giant Growth, so dass ich, nachdem sich seine Kreaturenflut ein wenig besänftigte und er anscheinend Burn nachzog, selbst anfangen konnte, ein wenig mehr auf der Kreatur-Habenseite zu sammeln. Als er auf 5 Leben angekommen ist, greife ich mit Ledgewalker und Aura für lethal an und will ihm schon die Hand schütteln, als er locker das Naturalize auspackt. In seinem Zug reicht es aber nicht, zumal er bei vier Life keine multiplen Char spielen kann. Also heißt es topdecken und es kam topper than top in Form des von vielen Spielern heißgeliebten Might of Oaks, das seine Lebenspunkte genau ins Negative umkehrte.
Dank schlechterem Opp-Score nur 4ter - stop - 18 Booster abgegriffen - stop - Zuhause direkt ins Bett gefallen - stop - in Iserlohn folgt die Fortsetzung - brauche Sideboardkarte gegen Heartbeat - fullstop

Habe gestern erst einen mono-green-aggro-Artikel auf scg gelesen, nach dessen Genuss ich mein Heartbeat.dec einmotten wollte, und du bestätigst meinen Drang. Erstmal gz zum 4. Platz und gz zu den Bostern, in denen bestimmt 7 Shocklands waren, 2 davn foiled :-)
dicker bericht, dazu ein ich-unterfordere-dich-total-deck.
ich hätte - als filminteressierter mensch - natürlich gerne mehr über die kurzfilme gelesen, muss mich jedoch der einsicht beugen, dass du der agrarlastigen mtg-gemeinde so etwas nicht antun kannst.
ansonsten auch neid in richtung kulturangebot in deiner region: elektrokassette (the orb!!!/hans nieswandt!!! *orgasmier*) klingt formidabelst.
zum grünen gümmeldeck: man könnte durchaus 4 confidants in betracht ziehen, die dank overgrown tomb die blanchwood armor nichtmal schlecht machen und mit birds auch ohne llanowar wastes cast-bar bleiben. extrakarten ziehen ist immer nett, obwohl 4 dmg vom might zugegeben auch nicht prickelnd sind. wie so oft, ist der bob in diesem deck wohl doch ein zweischneidiges schwert, wobei der schwarzsplash natürlich auch tolle sachen wie putrefy ermöglicht.
sb gegen heartbeat: nadel! immer hübsch auf drifts, um lang genug zu stallen.
Evilburnt -> Evilbeats
Das coolste an der Choke Geschichte war, wie der Friseur sich so richtig reingesteigert hat so in der Art wie “Ja klar ist Choke in der Neunten, und so acht Monate hat das kein Schwanz gemerkt und dann kommt er und ..lülülü… voll die secret tec!”
Und das Match mit dem Game Loss noch zu gewinnen war cool (wobei dein Gegner auch anders hätte spielen müssen, Mortify ist kein Sorcery, und Hippy könnte Silhana blocken, aber BW hat wohl kein Matchup dagegen).
ich spiel das deck auch schon seit 1-2 wochen auf mtgo und bin von dem gammeligen haufen auch beeindruckt. ich würde den pit-skulk noch spielen, der ist eigentlich auch immer unblockable und noch n 1 drop mehr im deck. Online scheint inzwischen ja fast jeder im tournament room diesen haufen zu spielen-trifft man häufiger an als heartbeat und orzhov…
und die kassettenparty klingt solide-das werd ich bestimmt auch mal auschecken bei gelegenheit.
h3h3, hardcast Drift > all
Aber trotzdem Schade dass es nicht fürn 3ten gereicht hat.
mfg Jan Wolff
gegen heartbeat einfach needle sb zoggn (hilft ja bekanntlich auch gegen glare und greater good)
Erst mal nen dickes Lob für den tollen Artikel über dieses interessante, aber doch simple “Hau drauf” Deck. Wie wäre es denn noch mit Fatties wie Iwamori oder Kodama Main! TobiH hat das ja schon in seinem Artikel erwähnt!
Die Shamanen haben die dir wirklich viel geholfen? Wie sieht es mit Dissension aus, gibts da nicht was brachbares?
Gruß Fabian ;-)